Немецкая грама
Реферат, 25 Апреля 2013, автор: пользователь скрыл имя
Краткое описание
Der Imperativ ist einer der drei Modi des Verbs im Deutschen (die anderen zwei sind der Indikativ und der Konjunktiv). Der Imperativ (von Latein imperare: befehlen) wird in erster Linie für Aufforderungen und Befehle oder Ratschläge und Einladungen benutzt. Man unterscheidet zwischen Imperativformen ohne Personalpronomen (zum Beispiel geh! oder geht!) und Ersatzformen mit Personalpronomen, die anstelle von nicht existierenden Imperativformen verwendet werden (gehen wir! gehen Sie!).
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Deutsche Grammatik.docx
— 18.83 Кб (Скачать файл)Der Imperativ ist einer der drei Modi des Verbs im Deutsch
Der Imperativ wird nur benutzt
Für Personen, die man duzt (du / ihr), verwendet man den informellen Imperativ.
Beim informellen Imperativ lässt man das Personalpronomen weg, bei
"du" zusätzlich die konjugierte Endung "st".
- Mach (st du) die Tür zu!
- Macht (ihr) die Tür zu!
Für Personen, die man siezt (Sie, verwendet man den formellen Imperativ. Das Personalpronomen bleibt beim formellen Imperativ erhalten. Präfixe trennbarer Verben sowie Reflexivpronomen werden hinter den Imperativ gestellt.
Ein Imperativ kann sowohl mit einem Punkt "." als auch mit einem Ausrufezeichen "!" enden. Ein "!" gibt Aufforderungssätzen Nachdruck, verstärkt also einen Befehl. Mit einem "." wird ohne Nachdruck gesprochen.
Im Singular wird der Imperativ im Deutschen gebildet, indem man
die Verbform der 2. Person Singular benutzt, aber neben dem Personalpronomen auch die Endung -st weglässt: Aus du gehstwird demnach geh!, aus du wirfst wird wirf!, aus du arbeitest wird arbeite!. Eine Ausnahme von dieser Regel bildet das Wort "wissen".
Der Imperativ Singular lautet hier nicht "Weis!" sondern "Wisse!".
Die zweite Ausnahme ist der Imperativ von "sein", der "Sei!"
lautet. Bei starken Verben mit Umlaut in der 2. und 3. Person Singular
entfällt der Vokalwechsel beim Imperativ: Aus du schläfst wird schlaf! und aus du läufst wird lauf!. Die Endung -e beim Imperativ Singular ist im heutigen Sprachgebrauch meistens
fakultativ: mach! und mache! o
Im Plural lässt man zur Bildung des Imperativs von der 2. Person Plural nur das Personalpronomen weg, die Endung bleibt. Aus ihr schaut wird schaut!.
Für gewöhnlich bezeichnet man auch die Ersatzformen, die bei der Höflichkeitsform mit Sie nötig sind, als Imperativ, obwohl es sich hier nicht um echte Imperativform handelt.
Ersatzformen des Imperativs
- Der reine Infinitiv: In Anleitungen, wie zum Beispiel Kochrezepten,
die den Anwender nicht persönlich anreden, sind die Arbeitsanweisungen oft nur
im Infinitiv anstelle des veralteten man nehme … angegeben, zum Beispiel: Gemüse putzen, waschen und vorbereiten … Auch auf Verbotsschildern ist der Infinitiv verbreitet,
zum Beispiel: Nicht rauchen! oder Nicht hinauslehnen!. Im mündlichen Sprachgebrauch ist der Infinitiv als Ersatz
für den Imperativ bei echten Aufforderungen (nicht Bitten
und auch nicht längeren Sätzen) allgemein üblich, zum Beispiel: Aufpassen!,Herschaue
n!, Nicht faulenzen!, Erst denken, dann rechnen!. - Das Partizip Perfekt kann bei trennbaren Verben ohne Objekt als Ersatz für den Imperativ grundsätzlich immer hergenommen werden, was aber – mit Ausnahme von Aufgepasst! – wegen des implizierten autoritär-militärischen Untertons zu vermeiden ist (beim Militär selbst aber nur noch Stillgestanden!).
- Unpersönliche Passivkonstrukti
onen (ist mit Verben aller Art möglich): Jetzt wird geschlafen! - Gerundiv (ist mit Verben aller Art möglich, vor allem in bürokratischer Sprache): Den Anweisungen des Betriebspersonals sowie der Polizei und der Rettungsdienste ist Folge zu leisten.
- Bei Bitten verwendet man gern höflichere Umschreibungen im Konjunktiv II, wie zum Beispiel: „Würdest du bitte das Fenster zumachen?“ statt „Mach bitte das Fenster zu!“
Der Schaltsatz
Ein Schaltsatz ist ein Hauptsatz, der in einen anderen
Satz eingebettet ist. Der Form nach handelt es sich um eine Nebenordnung
von Teilsätzen. Nach der Bedeutung ist der eingebettete Hauptsatz aber
dem anderen Satz untergeordnet. Es ist meist eine Verdeutlichung eines
Elementes oder ein Kommentar zum Inhalt des Satzes:
Der kleine Franz – er war damals
erst fünf Jahre alt – spielte einen Walzer von Chopin.
= Der kleine Franz, der damals erst fünf Jahre alt war, spielte einen
Walzer von Chopin.
Du musst – ich habe es dir gestern schon gesagt – deine Eltern anrufen.
= Du musst, wie ich dir schon gestern gesagt habe, deine Eltern anrufen.
In der gesprochenen Sprache wird der eingebettete Satz durch
eine Pause abgetrennt. In der geschriebenen Sprache wird er in der Regel
durch Gedankenstriche abgetrennt.
Feste Nomen-Verb-Verbindungen
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